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Museum Kunstpalast (li) und E.ON (re), Foto: Stefan Müller, Berlin
Museum Kunstpalast (li) und E.ON (re), Foto: Stefan Müller, Berlin

Mit seiner Eröffnung am 1. September 2001 trat das Museum Kunstpalast die Nachfolge des Kunstmuseums am Ehrenhof an. Aus der städtischen Einrichtung wurde eine privatrechtliche Stiftung auf der Basis einer Public Private Partnership zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Energiekonzern E.ON, ehemals VEBA. Hinzu kamen die Metro Group und Evonik Industries AG, vormals degussa (bis 2010) als Stifter.

Langfristige Kooperation der Stadt Düsseldorf mit E.ON

Da die Stadt Düsseldorf das Projekt der notwendigen Sanierung des Kunstpalastes nicht alleine mit eigenen finanziellen Mitteln bewerkstelligen konnte, wurden ein Partner und eine Rechtsform gesucht, die eine langfristige Kooperation verbindlich sicherstellen. Hierfür bot sich die Stiftung an. Die Grundgedanken der Stiftungssatzung, die im Jahr 1998 die Kooperation beider Seiten besiegelte, bestanden darin, dass der Kauf des Grundstückes es der E.ON ermöglichte, ihren neuen Firmensitz auf dem rückwärtigen Gelände des ehemaligen Kunstpalastes zu errichten, das Unternehmen im Gegenzug die Sanierung des maroden Kunstpalastes mitfinanzierte und langfristig die fortlaufende Unterstützung des angrenzenden Museumskomplexes und seiner Aktivitäten zusicherte. Die Landeshauptstadt Düsseldorf brachte in die Stiftung Museum Kunstpalast neben dem Gebäude ihre Kunstsammlung ein.

Partner der Stiftung Museum Kunstpalast

Somit wurde eine Public Private Partnership gegründet, die sich als ein Interessenszusammenschluss öffentlicher wie privater Förderer zum beiderseitigen Vorteil definieren lässt. Weitere Partnerschaften des Museums haben das Ziel, bedeutende Sammlungen und Künstlernachlässe zusammenzuführen und zu präsentieren. Zu nennen sind hier beispielsweise die Zero-Foundation, die unselbständige Stiftung Willi Kemp und die Hoehme-Stiftung. Ein engagierter Partner ist der Verein Freunde Museum Kunstpalast, dem Kunstinteressierte beitreten können. Auch viele weitere Partner sind für die erfolgreiche Arbeit des Museums wichtig.

An der Spitze der Stiftung steht der Vorstand, der mit dem Generaldirektor Beat Wismer und dem Kaufmännischen Direktor Harry Schmitz besetzt ist und die Geschäfte der Stiftung führt. Der Vorstand wird von einem mindestens 14-köpfigen Kuratorium begleitet, das die Beachtung des Stifterwillens sicherzustellen hat.

2010 gründete die Stiftung Museum Kunstpalast gemeinsam mit dem weltweit tätigen Dienstleistungsunternehmen Dussmann-Gruppe die Ehrenhof Service-Gesellschaft. Seit August 2010 managt die Servicegesellschaft verschiedene Dienstleistungen innerhalb des Museumsbetriebs. Dazu gehören der Besucherservice und die Sicherheitsdienste sowie die Gebäudereinigung.

Satzung Stiftung Museum Kunstpalast

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