Jean Tinguely. Super Meta Maxi

Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia, 1987, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle, © Jean Tinguely/ VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Sebastian Drüen
Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia, 1987, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle, © Jean Tinguely/ VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Sebastian Drüen

Sa, 23.04.2016 – So, 14.08.2016

Der Schweizer Jean Tinguely (1925 – 1991) war ein Provokateur und ein Poet zugleich. Die Ausstellung in Düsseldorf vereint nahezu 100 museale und private Leihgaben, von denen viele zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sind.

Die Besucher sind eingeladen, Tinguelys Arbeiten mit allen Sinnen zu erfahren, sie in Ganz zu setzen, ihre Bewegungen zu verfolgen und ihren Geräuschen zu lauschen. In die 140 qm große Monumental-Installation "Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia"  darf man sogar hineinklettern und kann somit noch tiefer eintauchen in die absurd-spielerische Gedankenwelt des Schweizer Künstlers.

Tinguely gehörte zu den originellsten Künstlern seiner Zeit. Von sich selbst behauptete er: " Ich bin nur ein Dieb, ein Parasit der Technik, ein Stibitzer, ein Schmarotzer in dieser wunderbaren Industriewelt."

Hinterlassen hat der Künstler ein international beachtetes, ein von Bewegung, Veränderung und Zufall lustvoll-sinnlich geprägtes Werk. Seine Maschinenskulpturen, geräuschvoll ratternd und knatternd, seine interaktiven, faszinierenden Zeichen-Maschinen lassen wohl kaum einen Besucher „unberührt.

Eine wichtige Rolle kommt dabei seinen Kollaborationen mit künstlerischen  Weggefährten wie Daniel Spoerri, Eva Aeppli, Yves Klein, Bernhard Luginbühl und Niki de Saint Phalle zu, seiner langjährigen Partnerin und späteren Ehefrau. Mit ihr zusammen realisierte Tinguely einige seiner spektakulären Großprojekte, die in der Ausstellung filmisch und dokumen­tarisch vorgestellt werden.

Die in Kooperation mit dem Stedelijk Museum Amsterdam und in enger Zusammen­arbeit mit dem Museum Tinguely in Basel entstandene, thematisch struktuierte Überblicksschau geht den wichtigsten künstlerischen Themen Tinguelys nach: beginnend bei den frühen, zart-poetischen Drahtplastiken und kinetischen Assemblagen, über seinen weltberühmten "Méta-metics" bis hin zu spektakulären, monumentalen Werken aus der Spätphase des Schaffens.

Die Ausstellung wird vom 1.10.2016 – 5.3.2017 im Stedelijk Museum Amsterdam gezeigt.

Zu den Fotos der Ausstellungseröffnung

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Tickets für Führungen zur Ausstellung

 

 

 

Zeitraffervideo zum Aufbau der Monumentalskulptur

Informationen zur Ausstellung

FÜHRUNGEN

Öffentliche Führung mit Platzreservierung
Do 18 Uhr, Sa und So jeweils 14 Uhr Gebühr: 5 € zzgl. erm. Ausstellungseintritt Anmeldung erforderlich: bildung@smkp.de oder 0211-566 42 160

Weitere Führungen
14.7.2016, 17.30 Uhr: Kuratorenführung mit Barbara Til

7.7.2016, 17.30 Uh: Kuratorenführung mit Generaldirektor Beat Wismer auf Schweizerdeutsch
Weitere Informationen zu Führungen

Audioguide (Deutsch, Englisch, ca. 60 Min.) Gebühr: 3 €

Begleitheft für Kinder (ab 5 Jahren)
Zum Entdecken und Zeichnen, kostenfrei, und hier zur Ansicht

Begleitprogramm
So, 3.7.2016, 11-18 Uhr SPARDA-Tag mit freiem Eintritt und Workshops und Führungen
Di, 5.7.2016, 15-16.30 Uhr Offene Gesprächsreihe – Forum Kunst „Ideen für eine bessere Welt – Utopien in Kunst und Gesellschaft“
Mo, 1.8.2016, 13-17 Uhr Die Schweiz lädt ein - feiern Sie mit uns den Schweizer Nationalfeiertag: Weitere Informationen

So, 14.8.2016 Abschied von Tinguely Finissage in Zusammenarbeit mit den Freunden Museum Kunstpalast e.V.

Angebote für Kinder und Jugendliche
24.4.-30.12.2016 Mitmach-Atelier „Alles bewegt sich!“
Weitere Informationen

Familienprogramm
Jeden Sonntag, 15-17 Uhr (Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren)
Nach einem gemeinsamen Besuch in der Ausstellung arbeiten die Kinder im Tinguely –Atelier, während die Eltern weitere Zeit in der Ausstellung verbringen können.

SPARDA-TAG
So, 3.7.2016, 11-18 Uhr
Weitere Informationen

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