Forschung

Sammlung koptischer Textilien

Mit dem Mitte des Jahres 2010 erschienenen zweiten Band “Die koptischen Textilien im Museum Kunstpalast Düsseldorf“ ist nun dieser Bestand im Wesentlichen wissenschaftlich aufgearbeitet. Das Projekt geht zurück auf eine im Jahr 2002 vereinbarte Zusammenarbeit mit Professor Dr. Martin Krause und seinen Mitarbeitern vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster. Das Museum Kunstpalast besitzt mit mehr als 450 Exponaten eine der umfangreichsten Sammlung koptischer Gewebe aus der Zeit des 3. – 8. Jahrhunderts n.Chr. Der von Suzana Hodak bearbeitete Katalog knüpft an den 2004 erschienenen und von Karl-Heinz Brune bearbeiteten ersten Teil an. Das behandelte Konvolut umfasst bis auf wenige Ausnahmen jene Textilien, deren Purpur- und Buntwirkereien rein ornamentalen Dekor aufweisen bzw. bei figürlichen Motiven sich ausschließlich auf Tiermotive beschränken.

Sammlung buddhistischer und hinduistischer Skulpturen

Das Museum Kunstpalast hat im Jahr 2004 durch einen Schenkungsvertrag eine umfangreiche, bereits in einem wissenschaftlich bearbeiteten Bestandskatalog erfasste und in einer Ausstellung präsentierte Netsuke-Kollektion von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Bruno Werdelmann (1920 -2010) erhalten. Zu dieser Schenkung gehört eine aus rund 80 Werken bestehende Sammlung zur buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Skulptur Asiens aus der Zeitspanne der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung bis in die zweite Hälfte des 19. Jh. Den zahlenmäßigen Schwerpunkt bilden Exponate aus Siam sowie jene der Khmer-Kultur. Weitere Skulpturen stammen aus Birma, China, Indien, Nepal, Laos sowie aus Tibet.