Andreas Achenbach. Revolutionär und Malerfürst

Andreas Achenbach, Zweige eines Laubbaums, Studie, 1844 © Privatsammlung, Foto: Horst Kolberg
Andreas Achenbach, Zweige eines Laubbaums, Studie, 1844 © Privatsammlung, Foto: Horst Kolberg

7.7. – 1.10.2017

Das Museum Kunstpalast stellt eine der bedeutendsten Privatsammlung von Gemälden, Zeichnungen und Druckgraphiken des Andreas Achenbach (1815–1910) in einer Ausstellung vor, die in Kooperation mit dem Museum LA8 in Baden-Baden entstanden ist. Dazu erscheint ein reich bebilderter Katalog, hrsg. von Bettina Baumgärtel, Wolfgang Peiffer und Matthias Winzen, mit Beiträgen von Bettina Baumgärtel, Irene Haberland, Wolfgang Peiffer, Barbara Wagner, Matthias Winzen u. a. im ATHENA Verlag.

 

 

German Grobe und die Düsseldorfer Malerschule in Katwijk a. Zee

German Grobe, Die Voorstraat in Katwijk a. Den rijn, Öl/Leinwand, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 2015-9  © Stiftung Museum Kunstpalast, Foto: Horst Kolberg
German Grobe, Die Voorstraat in Katwijk a. Den rijn, Öl/Leinwand, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 2015-9 © Stiftung Museum Kunstpalast, Foto: Horst Kolberg

13.5.2016 – 5.2.2017

Innerhalb der Reihe SPOT ON hat sich die Gemäldegalerie erstmals dem Werk des Landschaftsmalers German Grobe (1857–1938) gewidmet. Anlass war eine Schenkung des Enkels Eberhard Bieber aus Düsseldorf. Die Ausstellung rief eine Künstlerkolonie in Erinnerung, die sich ab ca. 1870 in Katwijk a. Zee gebildet hatte, und aus der neue Strömungen der Landschaftsmalerei hervorgegangen sind. Der zu wenig bekannte German Grobe war hier als eine wichtige Vermittlerfigur zwischen der Haager Schule und der Düsseldorfer Malerschule wieder neu zu entdecken. Für den Freilichtmaler wurde das Fischerdorf Katwijk a. Zee zur zweiten Heimat. Jeden Sommer malte er am Strand von Katwijk ebenso wie Max Liebermann und die Düsseldorfer Malerschülern Eugène Dücker, Gregor von Bochmann, Wilhelm Hambüchen oder Helmuth Liesegang, deren Werke aus Katwijk ebenfalls in der Ausstellung gezeigt wurden.

 

 

 

Emanuel Leutze – In Deutschland blühen meine Rosen nicht

 

3.4. – 28.8.2016

Schwäbisch Gmünd, Museum im Prediger

Zum 200. Geburtstag des deutsch-amerikanischen Historienmalers

Als prägende Figur der Düsseldorfer Malerschule und führender amerikanischer Historienmaler des 19. Jahrhunderts schrieb Emanuel Leutze (1816-1868) Kunstgeschichte. Den 200. Geburtstag des Künstlers im Jahr 2016 feierte seine Heimatstadt Schwäbisch Gmünd mit einer umfassenden Ausstellung: Rund 60 Werke, darunter Gemälde, Grafiken und Zeichnungen, eröffneten profunde Einblicke in Leutzes vielfältiges Schaffen.

 

 

 

 

Die Düsseldorfer Malerschule und das Baltikum

Eugène Dücker, Meeresstrand, Öl/Papier auf Pappe, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 2375© © Stiftung Museum Kunstpalast - Horst Kolberg – ARTOTHEK
Eugène Dücker, Meeresstrand, Öl/Papier auf Pappe, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Inv.-Nr. M 2375© © Stiftung Museum Kunstpalast - Horst Kolberg – ARTOTHEK

Tallinn, Eesti Kunstimuuseum

2.7.2015 – 9.11.2015

Das Eesti Kunstimuuseum in Tallinn hat 2015 in Kooperation mit dem Museum Kunstpalast die erste  größere Überblicksausstellung über den Kulturtransfer zwischen Düsseldorf und dem Baltikum gezeigt. Für die Entwicklung der Malerschule in Düsseldorf, aber auch für die Geschichte der Kunst in den baltischen Ländern wie Estland und Lettland hatte der künstlerische Austausch maßgebliche Bedeutung. Wegweisende Professoren wie Eugène Dücker und Eduard von Gebhardt lehrten an der Akademie und sammelten einen großen Schülerkreis um sich. Das Museum Kunstpalast war nicht nur mit wichtigen Leihgaben in Tallinn präsent, sondern hat sich auch am Katalog mit wissenschaftlichen Aufsätzen, u.a. von Dr. Bettina Baumgärtel, beteiligt.

Lade Ergebnisse ...
Lade Ergebnisse ...