Zwei Wochen nach der Eröffnung: Das Atelier zur Cranach-Ausstellung


created by Yasmin Amling

Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

Zwei Wochen nach der Eröffnung der neuen Ausstellung CRANACH. Meister – Marke – Moderne lassen sich schon die ersten Arbeiten und Ergebnisse unserer Atelierbesucher bestaunen.

Wie auch schon zu Cranachs Zeiten wird dort die Vorgehensweise einer Künstlerwerkstatt anhand dreier Stationen untersucht bzw. simuliert. Mitarbeiter der Werkstatt Lucas Cranachs arbeiteten mit Vorlagen, die sie bestmöglich durch Abpausverfahren kopierten, um ein möglichst identisches Ergebnis zu erzielen.
Somit wird sich auch im Museumsatelier an Porträtvorlagen von Cranach bedient, welche mit Transparentpapier abgepaust werden.

Im nächsten Schritt wird ein weißes Blatt Papier mit Pastellölkreide ausgefüllt, worauf dann ein weiteres Blatt gelegt wird und darauf das zuvor abgepauste Porträt. Dieses gilt es erneut abzupausen, ehe es, anders als bei Cranach, z.B. durch Aquarellieren auf eigene Weise individualisiert wird.
Auch die Bartstempel für KiTas und Grundschulen bieten durch Vervollständigung des Gesichts eine Möglichkeit, ein typisches Cranachmotiv zu individualisieren.

Zur Veranschaulichung schmücken die goldene Schlange der Künstlerin Frauke Ratzke und die Hüte nach Cranach-Porträts von Claudia Zeppenfeld den einen Teil des Ateliers, wobei die Schlange des Künstlers Carl Hager und die handgeschöpften Büttenpapiere aus dem 17.-18. Jahrhundert des Restaurierungszentrums den anderen Teil des Ateliers schmücken. Zusätzlich wurden die Atelierwände von der Künstlerin Birgit Huebner mit Porträts Cranachs oder anderer Künstler bemalt.

Wir freuen uns also auf viele weitere Besucher unseres Ateliers und neue Inspiration!

Inspiriert euch nach eurem Besuch doch gegenseitig, indem ihr eure Werke unter den Hashtags #kunstpalast und #museumsatelier auf sozialen Netzwerken teilt!

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