Schul- und Kitagruppen in der Axel Hütte-Ausstellung: Was wird gemacht?


created by Marlene Liebermann

Obwohl die Eröffnung der Axel Hütte Ausstellung erst zwei Wochen her ist, durften wir im Museum schon einige Kita- und Schulgruppen begrüßen. Eine meiner Aufgaben ist es, gemeinsam mit einer Kollegin zu überlegen, wie wir Hüttes Fotokunst am besten an Kinder vermitteln können.

Besonders vor den Originalen wird so die Kunst und Fotokunst für Kindergartenkinder und Schüler erfahrbar gemacht. Als erstes gibt es eine Führung unserer Guides, welche Kunsthistoriker oder Künstler sind, und hier als freie Mitarbeiter arbeiten. Nach der Führung durch die Ausstellung, gehen die Kinder in das Museumsatelier und arbeiten dort kreativ zu den Werken, die sie kurz zuvor gesehen haben. In der Ausstellung lernen die Schüler eine Kompositionsskizze von einigen Werken anzufertigen, beschreiben die Farben die sie sehen und können ihrer Fantasie freien Lauf lassen, wenn es z. Bsp. darum geht, was sich hinter dem Nebel oder der eingeschobenen Hochhauswand befinden könnte. Daher arbeiten wir schon in der Ausstellung mit kreativen Schreiben und lassen die Schüler ihre ersten Empfindungen und Sinneseindrücke aufschreiben. Dazu stellen wir ihnen Fragen und diskutieren über ihre subjektiven Eindrücke. Wie stellen sich die Kinder die Temperaturen in den Schneelandschaften vor? Wie laut sind die Niagara Fälle? Welche Geräusche kann man in den Wäldern möglicherweise hören? Wie riecht es in diesem Wald? Nach der Führung und der kreativen Vorarbeit malen die Gruppen im Atelier mit Aquarellfarben ebenfalls Landschaften und Naturphänomene. Durch die kreative Arbeit setzen sich die Kinder noch mehr mit den Bildern auseinander. Kita-Kinder malen in der Ausstellung einzelne Eisschollen ab, die dann im Atelier durch Moosgummi zu Stempeln werden, mit deren Hilfe sie ihre eigene Eislandschaft stempeln.

Bei uns sollen die Kinder vor allem Spaß an Kunst haben, kreativ sein und natürlich etwas über Kunst lernen. So kann das Kita- und Schulprogramm zur kulturellen Förderung beitragen und hoffentlich das Interesse an Kunst und die Begeisterung dafür wecken.

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