Carl Buchheister. Pionier der Abstraktion. Werke aus der Sammlung Kemp

Carl Buchheister, Opus 25a, (Sommerbild), 1925, Stiftung Sammlung Kemp, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Di, 26.4.2016 – So, 7.8.2016

In der Sammlung Kemp, die seit 2011 im Besitz des Museums ist, befinden sich über 100 Arbeiten dieses Künstlers, die somit den umfangreichsten Werkkomplex in einer öffentlichen Sammlung darstellen. Buchheisters Bedeutung als einer der Pioniere abstrakter Kunst ist unbestritten. Als enger Freund von Kurt Schwitters stellte er seit den 1920er Jahren auch international aus. In den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft hatte Buchheister Malverbot und ging in die innere Emigration. Nach dem 2. Weltkrieg öffnete sich sein Werk zu einer ausgesprochen experimentierfreudigen und vielseitigen, dem Informel nahekommenden Bildsprache. In der Ausstellung werden etwa 50 Bilder von den 1920er Jahren bis 1963 sowie zahlreiche Dokumente zur Werkentwicklung gezeigt.

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