Erika Kiffl

Erika Kiffl, Ai Weiwei, Peking 1995, © Erika Kiffl 2015
Erika Kiffl, Ai Weiwei, Peking 1995, © Erika Kiffl 2015

Fr, 7.8.2015 –  So, 18.10.2015

Kuratorin: Anne Rodler

Die Fotografin Erika Kiffl (geb. 1939 in Karlsbad) ist die Chronistin der Düsseldorfer Kunstszene seit den 1970er Jahren. Sie hat die Aktivitäten der Kunstakademie ebenso begleitet wie Ausstellungsserien des Kunstpalasts, und sie hat Künstler wie Gerhard Hoehme, Gerhard Richter, Ulrike Rosenbach, Jan Schoonhoven und Günther Uecker in ihren Ateliers aufgenommen. Zahlreiche Reisen führten sie nach Osteuropa, z. B. in die damalige Tschecheslowakei, die sie im Alter von sieben Jahren verlassen musste, und nach Polen zur Zeit der Solidarność-Bewegung. Seit den 1980er Jahren schuf sie zudem verschiedene Serien von Künstlern in Japan und China.

Erika Kiffl ist eine der Initiatoren des 2003 am Museum Kunstpalast begründeten Archivs künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene (AFORK), das inzwischen rund 1.000 Fotografien von ihr angekauft hat. Die Ausstellung mit ca. 100 Fotografien aus diesem Archiv vermittelt einen Eindruck ihres eigenständigen fotografischen Werks wie auch der Vielfalt der zeitgenössischen Kunst, deren – meist verborgene –  Entstehungsprozesse sie als Beobachterin festhielt: Ihre Fotografien wollen gleichsam Kunst und Dokumentation sein.

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