Fantastisch bis nüchtern

Valerio Adami, La vetrina. 1968 (Die Vitrine), Acryl auf Leinwand, 130 x 162 cm, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Stiftung Sammlung Kemp, © Valerio Adami / VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Valerio Adami, La vetrina. 1968 (Die Vitrine), Acryl auf Leinwand, 130 x 162 cm, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Stiftung Sammlung Kemp, © Valerio Adami / VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Figurative Kunst aus der Sammlung Kemp. Aus unserer Sammlung

20.04. - 4.08.2013

In der Sammlung von Willi Kemp herrscht die gegenstandslose Kunst vor, am Beginn stand jedoch figurative Kunst, insbesondere die fantastische und spätsurrealistische Malerei von Künstlern wie Hans Bellmer oder Paul Wunderlich. Als sich Kemps Interesse dem Informel zuwandte, konnte er im Frühwerk von Bernard Schultze und den Arbeiten von Ursula Schultze-Bluhm sehen, wie sich die Figuration in diesem Umfeld weiterentwickelte. Als er die Farbfeldmalerei zu sammeln begann, konnte er parallel Werke von Konrad Klapheck, Valerio Adami, Domenico Gnoli erwerben, die sein anhaltendes Interesse für figurative Bilder, belegen, mit denen er in seiner Sammlung einen wichtigen Schwerpunkt bildete, der immer wieder in Beziehung zur Abstraktion gesetzt werden konnte. Die Bandbreite der Werke reicht vom Fantastischen zum Nüchternen, von der Sachlichkeit zum Expressiven, wie wir es etwa in den Skulpturen Karl Bobeks oder den Gemälden von Ion Iacob sehen.

Lade Ergebnisse ...
Lade Ergebnisse ...