Gralglas Dürnau. Deutsches Design 1930-1981

Vasen und Kanne, Entwurf Hans Theo Baumann für Gralglashütte GmbH, Dürnau, 1958.  Glasmuseum Hentrich. Foto: Horst Kolberg, Düsseldorf.
Vasen und Kanne, Entwurf Hans Theo Baumann für Gralglashütte GmbH, Dürnau, 1958. Glasmuseum Hentrich. Foto: Horst Kolberg, Düsseldorf.

26.02.2011 – 29.05.2011

Perfekte Verarbeitung, klare Formgebung und Makellosigkeit der verwendeten Farben: Kaum ein Produzent hat das Glasdesign der frühen Bundesrepublik so geprägt wie die Manufaktur Gralglas in Dürnau, Baden-Württemberg.

Die Manufaktur Gralglas in Dürnau

Ziel der Ausstellung des Glasmuseum Hentrich ist es, Rang und Bedeutung der im Nachkriegsdeutschland im Designbereich führenden Manufaktur gralglas in Dürnau sichtbar zu machen. Neben Süßmuth in Immenhausen, der Wiesenthalhütte in Schwäbisch Gmünd und der Manufaktur der WMF in Geislingen zählt das Unternehmen zu den wenigen Firmen, die in der Nachkriegszeit mit einem dezidierten Formprogramm zur Ausbildung eines eigenen, für die Bundesrepublik kennzeichnenden Designprofils beitrugen.

Gebrauchs- und Ziergefäße mit besonderem Designanspruch

Die Ausstellung wird ihren Schwerpunkt vor allem im Bereich der Gebrauchs- und Ziergefäße mit besonderem Designanspruch haben, also bei Vasen, Krügen, Karaffen und dergleichen. Daneben werden die wichtigsten Trinkglasservice und nach Künstlerentwürfen gefertigte Unikate gezeigt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die persönliche Handschrift der für die Firma tätigen Designer, darunter Hans Theo Baumann und Konrad Habermeier,  gelenkt. Eine Auswahl von älteren Modellen der Gral-Glas-Werkstätten in Göppingen, aus denen gralglas in Dürnau hervorging, macht die Voraussetzungen der Glasgestaltung der 1950er Jahre in den Jahren vor dem Krieg anschaulich. Die Ausstellung wird von einem Katalogbuch begleitet, das Geschichte und Produktion von gralglas umfassend dokumentiert.

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