SLOW ART

Stilleben, Porträts, Landschaften

16.07.2005-06.11.2005

Die Ausstellung „Slow Art – Zeitgenössische Kunst aus den Niederlanden und Flandern“ erweitert das „Fest der Malerei“ um die junge Kunstszene dieser beiden Nachbarländer. Mit der Präsentation von 38 sowohl renommierten als auch jungen, unbekannten Künstlern wird hier beispielhaft die Rezeption und Weiterentwicklung der traditionellen Kunstgattungen Stillleben, Landschaft und Porträt der letzten 20 Jahre gezeigt. „Das Leben ist schnell, die Kunst ist langsam“, schrieb der Schweizer Maler, Schriftsteller und Romantiker Johann Heinrich Füssli schon im 18. Jahrhundert. Viele der hier gezeigten Künstler schaffen im Zeitalter der Schnelllebigkeit und visuellen Überreizung „Slow Art“, also Kunstwerke, für die der Besucher Muße mitbringen muss, damit sie ihre Wirkung entfalten können. „Slow Art“ bedeutet gleichzeitig, dass auch die Ausführung der Kunstwerke selbst viel Zeit in Anspruch nimmt. Präsentiert werden Gemälde, graphische und plastische Arbeiten sowie Videowerke niederländischer und flämischer Künstler. Die teilnehmenden Künstler sind Erzsébet Baerveldt, Michaël Borremans, Dirk Braeckman, David Claerbout, Yael Davids, Berlinde De Bruyckere, Thierry De Cordier, Wim Delvoye, Robert Devriendt, Rineke Dijkstra, Desiree Dolron, Marlene Dumas, Jan Fabre, Michel François, Kees Goudzwaard, Carsten Höller, Rob Johannesma, Jan Koster, Juul Kraijer, Mark Manders, Aernout Mik, Carlo Mistiaen, Elske Neus, Antonietta Peeters, Philip Provily, Michael Raedecker, Maria Roosen, Maaike Schoorel, Luc Tuymans, Berend Strik, Patrick Van Caeckenbergh, Ger Van Elk, Jan Van Imschoot, Rezi van Lankveld, Koen Vanmechelen, C.A. Wertheim, Cindy Wright, Edwin Zwakman.

Neben der Ausstellung findet ein Performance-Abend mit den Künstlern Wim Delvoye, Yael Davids, Jan Fabre, Lawrence Malstaf, Carsten Höller, Germaine Kruip, Linda Molenaar, Merlin Spie, Berend Strik, Mieke Stemerdink, Koen Theys, Koen Vanmechelen, Henk Visch statt.

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