DIE ZEICHNUNGEN DES ANTONI0 MOLINARI

 

29.01.2005-01.05.2005

Überraschend modern wirken die Barockzeichnungen des venezianischen Künstlers Antonio Molinari auf den heutigen Betrachter. Grund ist die überaus virtuose Zeichentechnik des Meisters, die sowohl den Rötelstift, als auch graue oder schwarze Feder einsetzt, häufig ergänzt durch eine kräftige rote Pinsellavierung. Entstanden sind lichtdurchflutete Zeichnungen. Sie lassen Antonio Molinari als einen der Wegbereiter des 18. Jahrhunderts, des sogenannten Glorreichen Zeitalters Venedigs, erkennen. Vielfach erweisen sich diese Zeichnungen als Vorstudien seiner Gemälde, die er für die Patrizierfamilien Venedigs, die Bruderschaften und Kirchen schuf. Das museum kunst palast verfügt mit etwa einhundert Zeichnungen, über die weitaus größte Anzahl in einer Sammlung, noch vor den Beständen des Louvre in Paris.

In einem Symposium am 10. März 2005 werden internationale Venedig-Forscher über Molinari und Künstler seines Kreises sprechen.

 

 

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