Andrea Robbins / Max Becher "Brooklyn Abroad"

05.11.2005-08.01.2006

Andrea Robbins (geboren 1963 in Boston) und Max Becher (geboren 1964 in Düsseldorf) fotografieren und filmen in Europa, in Nordamerika, in der Karibik und in Afrika. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit „verlagerten“ Orten und Identitäten. Als Auswanderer oder Vertriebene siedeln sich Menschen in fernen Ländern an und versuchen, etwas von ihrer alten Heimat und von ihren kulturellen Wurzeln zu bewahren. Gemeinden der Lubawitscher Juden erschaffen in aller Welt ihr neugotisches New Yorker Mutterhaus neu – Brooklyn in der Wüste; das verschlafene Landstädtchen Postville im Mittleren Westen der USA mutiert seit einigen Jahren zu einem osteuropäischen und zugleich multikulturellen „Shtetl“.

Andrea Robbins und Max Becher suchen solche Diaspora-Gemeinschaften auf. Sie schildern die Menschen und Plätze sehr präzise und mit Sinn für die den „verlagerten Identitäten“ eigene Komik, ohne respektlos oder zynisch zu sein. Die Doppelausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln (sie zeigt bis zum 15. Januar 2006 die „Transportation of Place“, u.a. mit „Bavarian Villages“ und „German Indians“) und des museum kunst palast präsentiert einen Überblick über das gesamte Schaffen des Künstlerpaars.

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