Kim Sooja

 

"Conditions of Humanity"

14.02.2004-23.05.2004

 

Diese erste große Ausstellung der Künstlerin Kim Sooja in Deutschland bietet eine begehbare Rauminstallation, in dem der Umgang mit dem Medium Stoff und der Akt des Nähens, eine typisch weibliche Domäne, in den Mittelpunkt gerückt wird sowie mehrere Video-Installationen. Die Arbeit A Laundry Woman (2000) besteht aus traditionellen koreanischen Stoffen, die, wie zum Trocknen, an dünnen Seilen hängen. In Korea als Bettdecken verwendet – hier wird geliebt, geschlafen, geboren und gestorben – ist der Besucher aufgefordert, sich durch diese Tücher zu bewegen und sowohl Schönheit als auch Nutzen des Materials zu erfahren.

Die Entwurzelung des Selbst veranschaulicht Kim Sooja in ihren an verschiedenen Orten gefilmten Performances. In A Needle Woman (1999-2001) steht sie starr inmitten der bewegten Menschenmengen in den Metropolen Tokyo, Shanghai, New York, Delhi, Cairo, Mexico, London und Lagos. Gerade durch ihre Isolation verbindet die Künstlerin die Menschen, die sich um sie herum fädeln, zu einem bunten sozialen Gewebe.

 

 

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