DAS ENDLOSE RÄTSEL - DALI UND DIE MAGIER DER MEHRDEUTIGKEIT

 

 

22.02.2003-09.06.2003

 

Die Ausstellung, die in ihrem Titel „Das endlose Rätsel“ den gleichnamigen Titel des von Salvador Dalí im Jahre 1938 geschaffenen Gemäldes zitiert, widmet sich mit einer Auswahl von ca. 250, teils hochkarätigen Werken von Dali, Guiseppe Arcimboldo, Man Ray, M.C. Escher, Sigmar Polke und weiteren Künstlern aus China, Indien, Persien und Afrika dem kontinente und epochenübergreifenden Phänomen der Mehrdeutigkeit in der Kunst.

Die im Bild angelegte Mehrdeutigkeit ist eine künstlerische Vorgehensweise die sich vom ausgehenden 11. Jahrhundert bis in die heutige Zeit durch alle Kulturen verfolgen lässt Eine besonders intensive Auseinandersetzung mit diesem Phänomen zeigt sich in Europa in der Kunst des Manierismus und des Surrealismus. Vor allem Dalí, der in der Ausstellung mit rund 40 Arbeiten vertreten ist, hat unter Anwendung seiner paranoisch-kritischen Methode zahlreiche Doppelbilder geschaffen, die dem Betrachter unterschiedliche Wahrnehmungspositionen ermöglichen. Mit der Doppeldeutigkeit arbeiten auch Man Ray, M. C. Escher und André Thomkins, die unterschiedliche Gewichtungen im Werk vor allem durch das Vertauschen der Bildebenen erzielen. Von zentraler Bedeutung für die Technik der sogenannten Kompositbilder erweist sich der spätmanieristische Künstler Arcimboldo, der aus Elementen wie Blumen, Früchten oder Fischen menschliche Köpfe komponiert hat. Den Besucher erwartet eine Ausstellung, die dem Auge Lust auf die Entdeckungen der in den Bildern angelegten "Geheimnisse“ macht.

 

 

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