ANDERE DÜSSELDORFER MALERSCHULE

 

Die andere Düsseldorfer Malerschule auf dem Weg in die Moderne

22.02.2003-05.05.2003

 

Unter dem Titel "Die andere Düsseldorfer Malerschule auf dem Weg in die Moderne" widmet sich das museum kunst palast mit ausgewählten Werken aus dem Bestand der Gemäldegalerie der farbenfrohen und modernen Seite der Düsseldorfer Malerschule. Es werden etwa dreißig Gemälde aus der Zeit von 1890 bis 1920 vorgestellt, die nun aus dem Depot wieder ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen nicht die traditionellen Historiengemälde, sondern Landschaftsimpressionen.

Das Interesse der jungen Künstler gilt nun neben dem pulsierenden Leben der Städte auch den unspektakulären Motiven der heimatlichen Landschaft vom Niederrhein bis zur Nordseeküste. Die ausgestellten Werke stehen für den Aufbruch der Düsseldorfer Malerei in die Moderne. Impulse gehen vom französischen Impressionismus aus und münden in Künstlerinitiativen wie dem Sonderbund oder dem Jungen Rheinland. Vor allem mit den Künstlern des Sonderbunds, mit Julius Bretz, Max Clarenbach, August Deusser, Walter Ophey und Wilhelm Schmurr gelingt der Düsseldorfer Malerschule der Anschluss an die Moderne.

Die Hauptinitiatoren zahlreicher freier Künstlerinitiativen wagen den Spagat zwischen Akademie und Sezession. Einerseits sind sie Schüler der Akademie und werden dort später selbst Professoren, so Clarenbach und Deusser. Andererseits sorgen sie für die Erneuerung eines erstarrten Kunstlebens in Düsseldorf durch anti-akademische Projekte.

Diesen Künstlern verdankt das Rheinland die bedeutendsten Impulse und Ausstellungsereignisse, wie 1912 die Internationale Sonderbund-Ausstellung Cöln oder 1922 die Erste Internationale Kunstausstellung Düsseldorf.

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