Felix Droese, Kunstpreis der Künstler 2015, Die heile Welt der Dummen, 2007, © Felix Droese und VG Bildkunst, Bonn, 2015

Große Kunstausstellung NRW

Zu Gast im Museum Kunstpalast

So, 8.3.2015 – So, 29.3.2015

Diese traditionsreiche Ausstellung gibt erneut einen differenzierten Einblick in die vielfältige Kunstszene Düsseldorfs und Nordrhein-Westfalens. Zu sehen sein werden Werke von 130 Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Grafik und neuen Medien.
Ein tragender Gedanke der Ausstellung ist es, dass Kunst pluralistisch nebeneinander präsentiert wird; verschiedene Stile, Richtungen und Medien finden ihren Platz und unterschiedliche Generationen stehen in einem künstlerischen Dialog. Die „Große Kunst-ausstellung NRW Düsseldorf“ ist die größte von Künstlern für Künstler organisierte Ausstellung in Deutschland.

Ernst Ludwig Kirchner, Mondaufgang auf Fehmarn, 1914,  Öl auf Leinwand, 150x120cm, Stiftung Dauerleihgabe Freunde Museum  Kunstpalast, Düsseldorf, seit 1955 © Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf

SPOT ON: „With a little help from my friends“ - 50 Jahre Freunde Museum Kunstpalast

Fr, 27.3.2015 –  So, 20.9.2015

4 neue Projekträume
- „Learning from Las Vegas“ - Italienisches Design der 1980er Jahre
- Moderne Meister. Der Beitrag der Freunde
- Sammlung Heuer. Gläser der Jugendstilmanufaktur Lötz
- Das große "A" der Düsseldorfer Landschaftsmalerei  -  Andreas Achenbach zum 200. Geburtstag (bis 2.8.2015)

SPOT  ON  ist der Titel einer Ausstellungsreihe im  Museum Kunstpalast, bei der im halbjährlichen Rhythmus in unterschiedlich inszenierten Projekträumen Werke oder Werkgruppen gezeigt werden, die es neu oder wiederzuentdecken gibt. Anlässlich des 50. Vereinsjubiläums wird das dauerhafte und vielseitige Engagement der Freunde in vier Projekträumen vorgestellt. Neben Landschafts-malereien von  Andreas Achenbach zu seinem 200. Geburtstag werden Gläser der Jugendstilmanufaktur Lötz aus der Sammlung Heuer vorgestellt. Gemälde und Skulpturen der klassischen Moderne in Verbindung mit ausgewählten Arbeiten auf Papier präsentiert das Museum im Zusammenspiel mit den Dauerleihgaben des Freundeskreises. Unter dem Titel „Learning from Las Vegas“ werden  Möbel und Objekte des legendären Studio Alchimia und der Gruppe Memphis gezeigt, mit denen eine neue Ära im Design begann.

Wim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, C-Print, 125 x 170 cm, © Wim Wenders

Wim Wenders. Landschaften. Photographien.

Sa, 18.4.2015 – So, 16.8.2015

Kurator: Beat Wismer, in Zusammenarbeit mit Wim Wenders

Wim Wenders, 1945 in Düsseldorf geboren, ist vor allem durch Filme wie „Der Himmel über Berlin“, „Pina“ und "Das Salz der Erde" international bekannt. Doch er bekennt: „Die photographische Arbeit ist die andere Hälfte meines Lebens“. Anders als der Filmemacher verzichtet der Fotograf Wenders auf die modernen technischen Möglichkeiten. Seine Aufnahmen, für die er die Schreibweise „Photographien“ bevorzugt als Ausdruck des Zusammenspiels von Licht (phos) und Malen (graphein), entstehen analog, ohne Kunstlicht, ohne Stativ.

Anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers im Jahr 2015 zeigt das Museum Kunstpalast in Kooperation mit Wenders Images und der Wim Wenders Stiftung eine Auswahl von ca. 80 großformatigen Fotografien und Landschaftspanoramen.

Förderer der Ausstellung "Wim Wenders. Landschaften. Photographien. "

Bernard Schultze, Jardin d’Henry, 1955, Öl auf Hartfaser, montiert auf Holztafel, 73,5 x 40,3 cm, Stiftung Sammlung Kemp, © Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Heinz Vontin, Neuss

Bernard Schultze. Werke aus der Sammlung Kemp

Sa, 18.4.2015 – So, 30.8.2015

Kurator: Kay Heymer

Die Reihe der monographischen Präsentationen aus der Sammlung Kemp wird im Frühjahr 2015 mit dem Maler Bernard Schultze fortgesetzt, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Schultze gehört zu den Pionieren des Deutschen Informel und entwickelte eine eigenwillige, zeichnerische Bildsprache, in denen immer wieder figurative Elemente auftauchen. Seine Kunst steckt voller surrealer und literarischer Anspielungen.
Die Ausstellung wird ein besonderes Gewicht auf die Zeichnungen des Künstlers legen, in denen er seine unverwechselbare Meisterschaft gefunden hat. Schultzes Malerei griff schon früh auch in den plastischen Raum hinein, und der Künstler entwickelte seine eigenwilligen Migofs, organisch wirkende Mischwesen aus pflanzlichen und organischen Formen.

Camille Graeser, Disloziertes schwarzes Element, 1972, Serigrafie, Schenkung Camille Graeser Stiftung 1986, Stiftung Museum Kunstpalast, Foto: Horst Kolberg, © VG Bildkunst 2015

Aus der Reihe bewegt. Druckgraphik von Camille Graeser.

Sa, 18.4.2015 –  So, 26.7.2015

Kurator: Beat Wismer

Camille Graeser (1892-1980) zählt mit Max Bill, Richard Paul Lohse und Verena Loewensberg zur Kerngruppe der Zürcher Konkreten. Seine Kunst folgt geometrisch-mathematischen Prinzipien, zeichnet sich aber auch durch einen spielerischen, lyrischen Umgang mit den Bildelementen aus. Mitte der 1960er-Jahre entdeckte Graeser die Möglichkeiten der Serigrafie, welche der demokratischen Haltung der Konkreten entgegenkommt – als Kunst fürs kleine  Portemonnaie.
1986 vermachte die Camille Graeser Stiftung dem Museum fast die gesamte Druckgrafik des Schweizer Künstlers. Das Museum Kunstpalast zeigt diesen Bestand, ergänzt um einige Blätter der Camille Graeser Stiftung, nach fast 40 Jahren wieder in einer umfassenden, retrospektiven Präsentation.

Yasuhiko Tsuchida, Kürbisvase, um 2005, Privatsammlung

Japaner in Murano – Kyohei Fujita, Yoichi Ohira, Yasuhiko Tsuchida

Fr, 8.5.2015 –  So, 20.9.2015

Kurator: Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk

In keinem Land wird Kunsthandwerk so wertgeschätzt wie in Japan – und kein Ort steht so eindrücklich für Glas wie Murano. Die Begegnung dieser beiden Traditionen bringt Spitzenwerke der modernen Glaskunst hervor. Die Glasdosen von Kyohei Fujita (Tokio 1921), dem Pionier der japanischen Studioglasbewegung, führen die japanische Lackkunst in neuem Medium fort. Der Glaskünstler Yasuhiko Tsuchida (Osaka 1969) führt venezianische Glasbläsertechniken auf einen Gipfel der Virtuosität.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen aber die zeitlos schönen Gefäße des Entwerfers Yoichi Ohira (Tokio 1946). Mit dieser Ausstellung beginnt die Zusammenarbeit des Glasmuseums Hentrich mit einer hervorragenden und umfassenden Privat-sammlung moderner Glasarbeiten aus Murano.

Erika Kiffl, Ai Weiwei, Peking 1995, © Erika Kiffl 2015

Erika Kiffl - Fotografie. Von Ai Weiwei bis Gerhard Richter

Fr, 7.8.2015 –  So, 18.10.2015

Kuratorin: Anne Rodler

Die Fotografin Erika Kiffl (geb. 1939 in Karlsbad) ist die Chronistin der Düsseldorfer Kunstszene seit den 1970er Jahren.

Sie hat die Aktivitäten der Kunstakademie ebenso dokumentiert wie Ausstellungen des Kunstpalasts, und sie hat Künstler in ihren Ateliers aufgenommen. Zahlreiche Reisen führten sie nach Österreich, Osteuropa, Japan und China. Die Ausstellung mit ca. 100 Fotografien der Künstlerin aus dem AFORK vermittelt einen Eindruck von der Bandbreite ihres eigenständigen fotografischen Werks wie auch der Vielfalt der zeitgenössischen Kunst, deren Entstehung sie als diskrete Beobachterin begleitete.

Francisco de Zurbarán, Der hl. Franziskus von Assisi, 1640, Öl auf Leinwand, 124,5 x 163,5 cm, Düsseldorf Museum Kunstpalast, © Stiftung Museum Kunstpalast , Foto: Horst Kolberg /ARTOTHEK

Francisco de Zurbarán

Sa, 10.10.2015 – So, 31.1.2016

Kurator: Beat Wismer

Das Museum Kunstpalast widmet dem spanischen Barockmaler Francisco de Zurbarán (1598 – 1664) erstmalig in Deutschland eine Retrospektive mit rund 70 Werken. Zurbarán gilt neben Velázquez nicht nur als einer der bedeutendsten Vertreter des glanzvollen Goldenen Zeitalters in Spanien, er zählt auch zu den Großen der europäischen Malerei.
 
In der mit wertvollen Leihgaben unter anderem aus der National Gallery London, der Hispanic Society (New York) und der Alten Pinakothek München bestückten Schau, die unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck und S. M. König Felipe VI steht, werden auch einige der seltenen Stillleben seines hochbegabten Sohnes Juan de Zurbarán (1620-1649) vorgestellt.

Die in Zusammenarbeit mit dem Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid, organisierte und in Düsseldorf von Beat Wismer kuratierte Ausstellung präsentiert unter anderem Werke, die bislang noch nie oder nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen waren.
Zurbarán verbrachte den Großteil seines Lebens in Sevilla, wo er eine Vielzahl von religiösen Einzelwerken, aber auch Zyklen für zahlreiche Klostergemeinschaften schuf. Sowohl seine stillen Andachts- und Altarbilder als auch seine Darstellungen von weiblichen Heiligen zeigen ihn als einen Meister der Detailgenauigkeit, dem eine subtile Synthese von Realismus und Mystizismus gelang.

Der Flyer zur Ausstellung als pdf zum Download.

Förderer der Ausstellung "Francisco de Zurbarán":

Rabinowitch: Werke aus der Sammlung Kemp

Sa, 10.10.2015 –  So, 31.1.2016

SPOT ON: 3 Projekträume

Fr, 30.10.2015 – So, 13.3.2016

- Eat Art
sowie zwei weitere Projekte

Erich Heckel, Zwei Ruhende, 1931, Feder über Bleistift auf gelblich-weißem Papier, 55,0 x 38,3 cm, Düsseldorf, Museum Kunstpalast, Foto: Horst Kolberg, Neuss

Expressionistische Graphik der Sammlung Dr. Hans Lühdorf (1910–1983)

Fr, 30.10.2015 – So, 31.1.2016

Kuratorin: Dr. Gunda Luyken

Der Düsseldorfer Landgerichtspräsident Dr. Hans Lühdorf (1910–1983) sammelte seit etwa 1939 expressionistische Graphik, um diese später der Öffentlichkeit zu übergeben. Für ihn galten höchste Qualitätsmerkmale und er stimmte seine Erwer-bungen von Anfang an mit dem Museum ab. Im Jahr 1964 übereignete er der Stadt Düsseldorf 120 hochkarätige Blätter, von denen die meisten seither nie wieder zu sehen waren. Nachdem mit Hilfe öffentlicher Förderer derzeit die Provenienzen der Werke überprüft werden, zeigt die Ausstellung nach Abschluss dieser Tätigkeit eine Auswahl von Highlights des deutschen Expressionismus dieser Sammlung.